Auf dem Strand nach Nouakchott

Die Sahara hat sich bisher nicht immer von ihrer besten Seite gezeigt, das Wetter war teilweise kniffelig. Zu Anfang 2 Tage stürmisch, Sand fegt in die Augen, wer geschlossene Brillen hat, wird von allen beneidet. Die gute Kamera packen wir erst gar nicht aus. Es ist oft bewölkt, weshalb das Thermometer wenigstens nur auf max. 40°C geklettert war, meistens lag die Temperatur eher bei 31-36°C. Fürs Knipsen sind die Lichtverhältnisse wegen der Wolken ziemlich bescheiden.

Wir wurden bislang durch 2 Militärjeeps mit je 5 Soldaten begleitet. Wir waren teilweise froh um Ihre Begleitung, denn wann immer man hier in der Nähe eines Dorfes hält, kommen zuerst die Kinder, dann die Erwachsenen, mit immer demselben Satz „Donne-moi un cadeau“, sie fragen nach Geschenken. Es werden viele Geschenke verteilt, doch die Kofferräume sind nicht endlos gefüllt, und für Gambia und den Senegal soll auch noch etwas übrigbleiben. Und die Leute haben Ausdauer. Zu erklären, dass man nichts mehr hat, hilft nicht immer, die Augen sind groß und oft wird jemand weich und findet doch noch etwas im Kofferraum, was er erübrigen kann.

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