Dakhla

Dakhla, 31°, wir sitzen in einem Internetcafé, um nochmal etwas schreiben zu können. Den Bericht für gestern schaffen wir heute Abend vielleicht noch, wir würden gerne noch einen schreiben, denn der Tag war sowohl ziemlich ereignisreich wie auch erstaunlich, landschaftlich genauso wie bei den Begegnungen.

Im Moment bleibt aber nur Zeit, um während des Kaffees einen möglicherweise letzten Bericht für die nächsten Tage zu schicken, wir müssen uns heute für die nächsten 6 Tage mit 150l Wasser, Diesel und Lebensmitteln eindecken und die Autos nochmal gründlich durchchecken – ab morgen sind wir raus aus der Zivilisation.

Wir werden um halb 8 losfahren, 370km zur Marokkanisch-Mauretanischen Grenze zurücklegen und uns dort auf einige Stunden Warten einstellen müssen.

Telefon wird es dort nicht geben, und von uns auch keinen Lagebericht – wer wissen möchte, wie es läuft, muss sich an den per Satellitentelefon gefütterten Blog der Organisatoren halten.

Wir freuen uns auf 4-5 Tage in der Sahara und hoffen, dass die Autos alle durchhalten.

Die nächsten Tage wird ausschließlich Kolonne gefahren, wir werden eine Gruppe Touaregs zur Orientierung dabeihaben und auch eine bewaffnete Gendarmerie zu unserem Schutz – niemand geht verloren oder wird zurückgelassen.

Sobald wir in Nouakchott sind, werden wir vermutlich wieder etwas schreiben können.

Bis dahin drückt uns und unseren Autos die Daumen.

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In Marokko steht man auf Fähnchen.

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Kamel-/Dromedarparkplatz

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Unsere Holznicole (afrikanisch improvisert)

Im hiesigen Souk (grand marché) kaufen wir noch ein paar Dinge fur heute Abend und die nächsten Tage. Einer der Fleischer wedelt emsig die Fliegen von Rind, Kamel, Huhn, Ziege und Schaf.
Neben etwas Fleisch und Gemüse zum Grillen nehmen wir noch Obst, Brot, Knabbereien und natürlich viel Wasser mit. Ob beim Tragen oder Dolmetschen, hier bietet wieder jeder Einheimische seine Hilfe an und man kommt schnell ins Gespräch.
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Ein Gedanke zu „Dakhla“

  1. Oh ja, wir drücken ganz kräftig!
    Gute, erlebnisreiche und unfallfreie Fahrt wünschen die Hellerauer.
    Nehmt Euch die „nobusaner“, dann bleibt Ihr fit 🙂

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