Was dabei rumkam

Heute, am Sonntag, gab es die Versteigerung der Autos im Independance-Stadion in Bakau.

Nachdem in den letzten beiden Tagen alle Autos so gut es geht vom Saharasand befreit wurden, wir haben für das Waschen 2 Ersatzräder vom Passat eingetauscht, ging es heute morgen zum Stadion. Alle Autos wurden in 3 Reihen aufgestellt, Interessenten vorgeführt und zur Auktion von uns vor das Publikum gefahren, wo ein professioneller Auktionator mit Megaphon versuchte, den Leuten möglichst viel Geld aus dem Kreuz zu leiern.

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Endspurt: Von St. Louis nach Banjul

Morgens um 5 krähen sowohl Wecker als auch Muezzin.

Es ist für uns Zeit, aufzustehen, schnell zu frühstücken, und St. Louis zu verlassen. Im Gegensatz zu gestern gibt es heute morgen Strom.

Um 6 fährt die Kolonne los, es ist noch stockfinster, doch die Abwesenheit von Straßenbeleuchtung, die Anfangs etwas verwirrt hat, fällt nicht mehr weiter auf.

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Ruhetag in St. Louis

Gleich vorweg: Das Wort Ruhetag passt überhaupt nicht. Nicht im Geringsten.
St. Louis ist eine quirlige, hektische Stadt, dort, wo der Senegal ins Meer fließt.

Heute morgen nach dem Frühstück gingen wir erst einmal an den Strand, der auf den ersten Blick riesig und leer erscheint.
So hatten wir eigentlich geplant, vormittags gemütlich am Strand zu liegen, und nachmittags dann in die Stadt zu fahren.

Aus dem am Strand liegen wurde aber nichts, schnell waren die weißen ausgemacht und uns wurden alle möglichen Dinge angeboten. Selbstgemachte Holzmasken, Ketten, Muschelschmuck, Sandbilder, selbstgenähte Hosen..

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Auf dem Strand nach Nouakchott

Die Sahara hat sich bisher nicht immer von ihrer besten Seite gezeigt, das Wetter war teilweise kniffelig. Zu Anfang 2 Tage stürmisch, Sand fegt in die Augen, wer geschlossene Brillen hat, wird von allen beneidet. Die gute Kamera packen wir erst gar nicht aus. Es ist oft bewölkt, weshalb das Thermometer wenigstens nur auf max. 40°C geklettert war, meistens lag die Temperatur eher bei 31-36°C. Fürs Knipsen sind die Lichtverhältnisse wegen der Wolken ziemlich bescheiden.

Wir wurden bislang durch 2 Militärjeeps mit je 5 Soldaten begleitet. Wir waren teilweise froh um Ihre Begleitung, denn wann immer man hier in der Nähe eines Dorfes hält, kommen zuerst die Kinder, dann die Erwachsenen, mit immer demselben Satz „Donne-moi un cadeau“, sie fragen nach Geschenken. Es werden viele Geschenke verteilt, doch die Kofferräume sind nicht endlos gefüllt, und für Gambia und den Senegal soll auch noch etwas übrigbleiben. Und die Leute haben Ausdauer. Zu erklären, dass man nichts mehr hat, hilft nicht immer, die Augen sind groß und oft wird jemand weich und findet doch noch etwas im Kofferraum, was er erübrigen kann.

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Einreise Mauretanien und Sanddüne

Für den Tag der Einreise nach Mauretanien haben wir 380km eingeplant, der Rest des Tages geht für die Grenzpassage drauf.

Da Andi und ich gemeinsam fahren, ich aber bei Achim auf dem fiche-Kontrollzettel stehe, müssen eilig wahrend der Fahrt neue für die Checkpoints geschrieben werden.

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Update zu Satellitentelefonblog

Wir haben eben mit den Organisatoren gesprochen, auch sie werden in der Wüste keine neuen Nachrichten abschicken – das sei kurz erwähnt, damit sich keiner Sorgen macht, wenn nichts Neues zu lesen ist.

Wir sind ansonsten heute morgen um 7:30 in Dakhla losgefahren in Richtung Mauretanien. Zwischendurch gabs für Andi und mich nochmal 2 Omelettes und 2 Kaffee für insgesamt etwa 3 Euro, Achim ist schon mit einigen anderen vorrausgefahren, er wollte nicht mit geocachen.

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Dakhla

Dakhla, 31°, wir sitzen in einem Internetcafé, um nochmal etwas schreiben zu können. Den Bericht für gestern schaffen wir heute Abend vielleicht noch, wir würden gerne noch einen schreiben, denn der Tag war sowohl ziemlich ereignisreich wie auch erstaunlich, landschaftlich genauso wie bei den Begegnungen.

Im Moment bleibt aber nur Zeit, um während des Kaffees einen möglicherweise letzten Bericht für die nächsten Tage zu schicken, wir müssen uns heute für die nächsten 6 Tage mit 150l Wasser, Diesel und Lebensmitteln eindecken und die Autos nochmal gründlich durchchecken – ab morgen sind wir raus aus der Zivilisation.

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Von Aglou Plage nach Laayoune

Die nächste Etappe führt uns durch den Antiatlas, über wunderbar zu fahrende Bergstrecken mit phantastischer Aussicht. Die Temperaturen werden von Tag zu Tag höher, auch nachts wird es erträglicher. Tagsüber sind es um die 28°C, nachts etwa 20°C.

Nach dem Frühstück geht es, natürlich erst nach dem täglichen Auto-Check (Öl, Wasser, Bodenplatte, Bremsflüssigkeit, Dachträger), direkt weiter zum nächsten Café, wo bereits beim Parken 5 Minuten diskutiert werden muss, ob man seine Scheiben wirklich nicht geputzt haben will, ganz billig, kranke einbeinige Mutter und unter Demenz leidende Kinder daheim. Schließlich willigt man ein und gibt dem Scheibenputzer 10 Dirham, damit er sich ans Werk macht. Nachdem wir für 16 Dirham, etwa 1,50€, unsere 3 café au lait getrunken haben und zu den Autos zurückkehren, sind wir von einem Linienbus zugeparkt worden. Aber halb so wild, wir haben ja Offroad-Fahrzeuge und können so schonmal das über Steine fahren üben und durch den „Garten“ ausparken.

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Vermutlich verstandene Verkehrsregeln

Im Verlauf der Fahrt durch Marokko haben wir festgestellt, dass die Verkehrsregeln nicht unbedingt denen in Deutschland entsprechen.

Um alle Regeln, nach denen hier gefahren wird, zu verstehen, muss man wahrscheinlich einige Monate hier verbringen oder hier den Führerschein machen (was augenscheinlich auch nur un die 90 Minuten dauern kann.)

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Marrakech, Freitag der 13.

Unser Ruhetag in Marrakech verlief leider alles andere als ruhig, und auch nicht gerade schön. Nicole musste uns leider aus privaten Gründen verlassen, die Nacht wurde durchgemacht.
Ausdrücklich ganz vielen Dank an dich, Helena, für die telefonische „Es-ist-4-Uhr-morgens-und-wir-haben-kein-Internet-um-einen-Flug-für-in-3-Stunden-zu-buchen“-Hilfe! Früh um 6 ging es dann los zum Flughafen, im Anschluß mussten die Autos nochmal verarztet werden.

Mr. Pommeroy raucht dafür jetzt nicht mehr. Wir haben einen Riß an der Unterseite des Ladeluftschlauchs entdeckt. Seit der Schlauch dann auf marokkanische Art einen Überzieher übergestülpt und mit Kabelbindern befestigt bekam, kriegt der Motor wieder ordentlich Luft und das Gemisch stimmt wieder.
Schade, wie ich finde, denn jetzt kann ich andere, die mir beim Fahren zu nah am Kofferraum kleben, nicht mehr durch Runterschalten in den 4. Gang schnell zu mehr Abstand überreden…

Sonnenaufgang in Gibraltar

Bisher war jeder Tag anstrengend, früh aufstehen, ca. 800km fahren, spät ins Bett und früh wieder raus.

So auch heute, wir kamen gestern um halb 12 in San Roque im Hotel an, und sind heute morgen um 6:00 Uhr aufgestanden, denn wir wollten den Sonnenaufgang in Gibraltar ansehen.

Nach der Grenzkontrolle sind wir also im britischen Linkslenkertaxi auf den Berg gefahren. Gefahren wird hier rechts.

Auf halbem Weg oben wurde das frühe Aufstehen mit schöner Aussicht belohnt:

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Dresden und Hohnstein

Auftakt an der Semperoper in Dresden
Auftakt an der Semperoper in Dresden

Tag 1, Part 1:

Es geht los.
Ein guter Teil der Rallyeteilnehmer trifft sich an der Semperoper in Dresden. Wir sind mit Ms. Winterbottom und Mr. Pommeroy, aber ohne Nicole dabei, und werden gleich von den Dresdener Neusten Nachrichten interviewt.

Es werden Fotos gemacht, Sponsoren begrüßt und Abschied genommen.
Die meisten Rallyeteilnehmer fahren direkt nach Hohnstein, wir in die Werkstatt. Ms. Winterbottom braucht einen neuen Klimakühler, Mr. Pommeroy bekommt seinen Zahnriemen untersucht.

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